24/05/2024

Ausstellung vom 27. Mai 2024 bis 10. Juni 2024

 

Projekte für die Requalifizierung des Grieser Platzes

Historische Hülle / Neuer Kern  für den Barock-Stadel des Benediktiner-Klosters Muri Gries

 

Lichtstudio Eisenkeil, Grieser Platz, Bozen

 

Analyse und Vision zur klimaneutralen Erschließung und Neunutzung des Wirtschaftsgebäudes vom Kloster Muri Gries, in Bozen, im städtebaulichen Kontext.

Studien, Skizzen und alternative Modelle der Anlagemerkmale, und raumgestalterischen Qualitäten in der Zeitenfolge im Spannungsverhältnis von Erhalt und Abriss

 

Der Stadel, ein Barockbau von 1769 und um 1909 erneuert, hat eine ungewisse Zukunft. Die Bandbreite reicht vom Abriss bis zum Kulturzentrum mit öffentlicher Nutzung und privaten Wohnungsbau. Unterschiedliche Initiativen zum Erhalt und einer Neunutzung des Gebäudes konnten sich bislang nicht durchsetzen.  Das Gebäude mit Identifikationswert wurde 2022 unter Denkmalschutz gestellt. Das Bauwerk und die gesamte Kloster-Anlage, die in ihrem Urkern vor über 600 Jahren als neue Lebens- und Arbeitsform gegründet wurde,  wurden in die einzelnen Elemente zerlegt und analysiert und auf ihre architektonische und sozialgeschichtliche Symbolik und Bedeutung untersucht. Das Baudenkmal wurde ebenso aus der Sicht der Energieeffizienz und der Co2-Emissionswerte bewertet. An die 20 Studenten der Universität Innsbruck, Fakultät für Architektur, haben von April 2022 bis November 2022 Projektideen entwickelt, die in dieser digitalen Ausstellung in Gries öffentlich zugänglich sind. Die frei entstandenen Projektskizzen liefern viele bisher unbekannte und interessante Details. Die Arbeiten wurden unabhängig von der gegenwärtigen Diskussion rund um die Zukunft des Stadels entwickelt.  Die Ausstellung versteht sich als Engagement des Kuratoriums für die Erhaltung von wertvoller Bausubstanz, deren Existenz unseren gebauten Raum so besonders macht.

Die Arbeiten wurden der Landesverwaltung kostenlos überlassen und wurden von Wittfrida Mitterer im Rahmen der Lehrveranstaltung „Neues Bauen im Bestand“ an  der Universität Innsbruck koordiniert.

 

Dank an :

Andreas Eisenkeil vom Lichtstudio Eisenkeil, der für die Ausstellung sein Schaufenster am Grieser Platz wohlwollend zur Verfügung gestellt hat.

 

Idee und Konzept:

Kuratorium Technische Kulturgüter, Wittfrida Mitterer PhD, Universität Innsbruck, Fakultät für Architektur, Bauen im Bestand SS 2022, mit  Francisco Praxmarer, David Lukasser, Ercan Demircan, Valentina Kaserer, Esra Peken, Greta Schott, Veronica Lobina, Veronika Krumm, Bruns Nils, Lucia Prinz, Fabian Löser, Michael Maier, Daniel Kreuzsaler, Leandro Brouschert

 

www.Kuratorium.it

 

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